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Kirchenrenovierung


Übersetzung des Artikels
http://www.denik.cz/kralovehradecky-kraj/zachrana-kostelu-v-pohranici-zacina-20160830.html

Die Rettung der Kirchen im Grenzgebiet beginnt

Adlergebirge – Bereits diese Woche starten die Reparaturen an der Kirche St. Maria Magdalena
in Bartošovice v Orlických horách (Batzdorf im Adlergebirge).

Autor: Stanislava Rohrová - 31.08.2016

Foto: Vít Fikejzl
Die Kirche von Bartošovice verfügt über einen schönen barocken Innenraum,
der wiederhergestellt werden soll. - Foto: Vít Fikejzl

 

Die Rekonstuktion dieses heiligen Ortes wird nicht das einzige im Rahmen des Projektes sein. Zukünftige Änderungen werden auch an der Kirche in Vrchní Orlici (Hohenerlitz) erwartet.

Beide Kirchen soll in Zukunft ein Weg verbinden um Touristen anzuziehen.

Die Rekonstruktion der Denkmäler wird in mehreren Etappen erfolgen, angefangen mit der Kirche in Bartošovice. Bereits in dieser Woche beginnen die Arbeit zur Beseitigung des kritschen Zustandes der barocken Kirche. „In dieser Woche starten die Arbeiten an der Entwässerung der Kirche. In diesem Jahr reparieren wir auch die Nebengebäude der Kirche, d.h. Winter-Kapelle, Sakristei und Leichenhalle. Diese Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein,“ erklärt der Projektleiter Ludvík Klimeš.
Im Rahmen der ersten Phase soll, seinen Worten nach, nächstes Jahr auch am Turm der Kirche Reparaturen durchgeführt werde, die eine neue Fassade und Uhr enthalten.

In der ersten Phase des Wiederaufbaus der Kirche in Bartošovice belaufen sich die Kosten in Höhe von vier Millionen Kronen. Die Wiederherstellung der historischen Denkmäler wird auch von der Gemeinde Bartošovice finanziell unterstützt. Den Einheimischen ist sehr wohl bewusst, was für ein Juwel sie hier haben.

Zum Wiederaufbau der Kirche kann jedermann beitragen, sei es durch eine Spende oder freiwilliges Engagement. Laut Ludvík Klimeš versuchen einige Leute die Finanzierung der Restaurierung von Denkmälern zu fördern. Für die Reparaturen erhielt man auch Mittel aus dem tschechisch-deutschen Zukunftsfonds.

[…] „Wir wollen versuchen diese Räume zu erhalten, sie sind wirklich etwas besonderes, daher nennt man die Kirche auch die Seele des Barocks. […],“ sagt Ludvík Klimeš weiter. Im neuen Gewand soll auch die Kirche St. Nopomuk in Vrchní Orlici erscheinen, mit dessen Rekonstruktion man im Jahre 2018 starten möchte. Das Hauptziel wird sein den Bau zu festigen, dieses muss aber zuerst ein Statiker beurteilen.

Die Route entlang der Wilden Adler verbindet die Kirchen von Vrchní Orlici und Bartošovice. Touristen können weiter bis nach Neratov (Bärnwald) gelangen.
Hier wird sich die Kirche nach und nach verändern, weitere Projekte sind im nächsten Jahr geplant. „Wir haben einen Zuschuss beantragt und wollen im nächsten Jahr beginnen das innere eines Turmes und die Treppen zu reparieren. Besucher würden die Gelegenheit haben, einen Turm zu besteigen und von diesem Beobachtungspunkt der Kirche ins das Tal zu blicken,“ sagt Antonín Nekvinda vom Neratov-Verband, der sich zusammen mit der Gemeinde um die Wiederherstellung religiöse Denkmäler in der Umgebung kümmert.

In Neratov soll auch eine neue Glocke läuten, derzeit hört man hier nur die Turmuhr schlagen. Dieses Bauvorhaben würde auf rund zwölf Millionen Kronen kommen.


 Unterstützung bei der Umsetzung der Vorhaben in Batzdorf

Spendenkonto:
Verein der Adlergebirgler e.V.
Geschäftsstelle Enzianstraße 49, 84478 Waldkraiburg
Kreissparkasse Mühldorf am Inn
IBAN: DE50 7115 1020 0000 1034 57
BIC: BYLADEM1MDF
Verwendungszweck: Spende für Batzdorf


Link zur tschechischen Seite über die Restaurierungsarbeiten an der Kirche mit aktuellen Fotos:
http://bartosovicke-baroko.webnode.cz


Bericht über die Kirchenrenovierung in den tschechischen Nachrichten vom 12.02.2017
Link zur Sendung
(Es ist noch Werbung davor geschaltet.)
Überschrift: "Reparatur vernachlässigt religiöse Denkmäler
Buchstäblich in letzter Minute rettet das Dorf Bartošovice im Adlergebirge die lokale Barockkirche. Es ist ein wertvolles Kircheneigentum. Der geringe Anteil der Gläubigen in der Region ist für den Eigentümer für den Wiederaufbaus des Denkmäls nicht so wichtig. "